Paris Krimis im 18. Jahrhundert

Paris im 18. Jahrhundert. Ein idealer Schauplatz für eine packende Reihe historischer Kriminalromane. Eine große Stadt voller dunkler Geheimnisse. Die Buchreihe Historische Paris Krimis findet auch die düsteren, brutalen Ecken von Paris. Eine Serie, die den Lesern spannende Kriminalromane mit Geschichtsbezug bietet. Sie erleben eine aufregende Zeitreise in das Paris des Rokoko. Hinter den geschminkten Fassaden verbergen sich Geschichten voller Gänsehautmomente. Die historischen Kriminalromane der Buchreihe zeichnen ein Sittenbild der Epoche, in der einige Wenige die anderen Menschen auspressten bis zum Äußersten. Mord und Raub gehören zum Alltag einer der ersten Metropolen Europas. Korruption und Unterdrückung erstickten jede Veränderung im Keim. Kurz, ein Eldorado für Kriminalromane. So entstand die Idee zu der Krimireihe. Sind nicht die besten Kriminalromane auch Milieustudien? Die Buchreihe Historische Paris Krimis verfolgt das Ziel, den Anspruch zu erfüllen.

Band 3 Historische Paris Krimis: Der Perückenmacher

Historische Paris Krimis Band 3

Der Perückenmacher

Reinhard Skandera

3,99 €

inkl. gesetzlicher MWST

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ISBN 978 375 468 9929

Format: E-Book (ePub)

E-Book Cover Der Perückenmacher

Klappentext:

Band 3 der Buchreihe Historische Paris Krimis von Reinhard Skandera. Schiffer finden den berühmtesten Perückenmacher der Stadt Paris im Schlamm am Ufer der Seine; durch ein Dutzend Messerstich vom Leben zum Tod gebracht. Die Ermittler Samuel de Beauroglie und Raphaela Hors la Loi stellen bald fest, dass der Haarkünstler ein aufregendes, unstetes Leben führte. Trotz hoher Einnahmen steckte er ständig in finanziellen Schwierigkeiten. da er die Ausgaben nicht kontrollierte. Mysteriöse Gläubiger halfen ihm über Engpässe hinweg. Spielleidenschaft wird zur Sucht. Auch auf politischem Parkett betätigt sich der Perückenmacher, was die ohnehin hohe Anzahl seiner Feinde noch einmal in die Höhe schraubt. Die Ermittlungen ziehen sich in die Länge, da immer wieder neue Aspekte auftauchen. Samuel und der Polizeiinspektor Henri Leclerc greifen in die Trickkiste, um endlich voranzukommen.

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Band 1 Historische Paris Krimis: Mord an der Sorbonne

Historische Paris Krimis Band 1

Mord an der Sorbonne

Reinhard Skandera

3, 99 €

inkl. gesetzlicher MWST

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ISBN 978 375 466 481 – 0

Format: E-Book (ePub)

E-Book Cover Mord an der Sorbonne

Klappentext:

Im Juni 1740 Kommilitonen finden den venezianische Student Baltassare erschlagen im Innenhof der Sorbonne Universität. Wenig später ereilt den 1. Organisten der Gemeinde Saint Sulpice das gleiche Schicksal. Hängen die Morde zusammen? Wenngleich die beiden Opfer die Begeisterung für die Thesen der Aufklärung verband, glaubte die Polizei nicht daran. Der Privatermittler Samuel de Beauroglie und seine Assistentin Raphaela hors la Loi stehen vor einem Rätsel. Eine absolut spannende Suche nach dem Täter beginnt. Sie führt in die düsteren Machenschaften der Mächtigen, in die Abgründe der menschlichen Gier und Lust und den Verrat, der nie von Feinden gegangen wird.

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Band 2 Historische Paris Krimis: Rue des Marmousets

Band 2 Historische Paris Krimis

Rue des Marmousets

Reinhard Skandera

3,99 €

inkl. gesetzliche MWST

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ISBN: 978 375 466 497 – 1

Format: E-Book (ePub)

E-Book Cover Rue des Marmousets

Klappentext

Die Buchreihe Historische Paris Krimis führt den Leser in die dunklen Seiten des historischen Paris. Im Armenviertel Saint Marcel finden drei junge Mädchen kurz hintereinander der Tod. Die Hintergründe deuten auf einen Serienmörder hin, der auch in anderen Städten Mädchen tötete. Eifrige Nachbarn machen schnell den Mörder aus. Doch Spuren führen auch in ein geheimes Amüsierviertel, das seltsame Attraktionen darbietet. Was hat ein früherer Mord in der Provinz Limousin mit den Taten zu tun? Die Spannung dauert an bis zur letzten Seite. Das Buch bietet dem Leser eine Mischung aus Krimi und Milieustudie.

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Band 4 der Buchreihe Historische Paris Krimis

In Arbeit. Erscheint voraussichtlich. zum 31.12.2022

E-Book Cover Abbruch der Häuser auf Pont Neuf

Paris, in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts

Paris im 18. Jahrhundert war nach London mit etwa 600.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Europas. Das 18. Jahrhundert sah den Bau von wunderbaren Gebäuden wie Place Vendôme, Place de la Concorde, Champs-Élysées oder der Kirche Les Invalides und des Panthéon sowie die Gründung des Louvre-Museums. Ferner erlebte Frankreich das Ende der Herrschaft Ludwigs XIV. Es war zudem der Mittelpunkt der Aufklärung und der Französischen Revolution, sah den ersten bemannten Flug und war der Geburtsort der High Fashion und der modernen Restaurants und Bistros. Für die Buchreihe Historische Paris Krimis eine Quelle unzähliger spannender Kriminalgeschichten. Der Sonnenkönig starb am 01.09.1715.  Louis de Rouvroy, the Duke of Saint-Simon schrieb in seinen Memoiren, dass die ruinierten, verkrüppelten und verzweifelten Menschen Gott dankten. Die Buchreihe Historische Paris Krimis erzählt Kriminalgeschichten aus der Zeit von 1730 bis etwa 1750.

Pariser*innen im 18. Jahrhundert

Die Bevölkerung der mit Abstand größten Stadt Frankreichs wuchs im Laufe des 18. Jahrhunderts auf bis zu 650.000 Menschen. Paris zählte nach London die meisten Einwohner einer Stadt in Europa. Bis zur Französischen Revolution im Jahre 1789 herrschte eine strenge hierarchisch gegliederte Struktur.

Die Adligen und der Klerus

3 % der Bevölkerung Frankreichs, aus Adel und Klerus, zudem eng miteinander verwandt, bestimmten die Geschicke des Landes. An der Spitze des Adels standen etwa 40 Familien. Darunter Richter, Militärs und Financiers. Der alte Adel besaß große Ländereien und Immobilien, aus denen er sein Einkommen erzielte. Neuere Adlige waren jedoch abhängig von Zahlungen der Regierungsbehörden in Versailles, die sie für Regierungsposten und Titel bezahlten. Unter Louis XIV. konnte man Adelstitel auch kaufen. Die Hochzeit mit einer Tochter adliger Familien führte ebenfalls zur Aufnahme in das Adelsregister.

Die bevorzugten Quartiere der Adligen im 18. Jahrhunderts lagen im Vorort Saint Honoré in der Nähe des Palais Royal und zum linken Ufer der Seine im neuen Vorort Saint-Germain. Auch die Gegend um Palais Luxembourg erfreute sich Beliebtheit bei den Betuchten. Dennoch blieb das Viertel Marais bis zur Revolution im Jahre 1789 dennoch in Mode. Prächtige Residenzen wie Hôtel d’Evreux, später der Élysée-Palast, Sitz des Präsidenten der Republik, erhielten die Anziehungskraft des Vorortes.Hôtel Matignon wurde zur Residenz des Premierministers; der Palais Bourbon zur Heimat der Nationalversammlung. Das Palais de la Légion d`Honneur entstand aus dem Hôtel Salm. Hôtel Biron gab dem Rodin Museum eine Heimat.

Gut Betuchte und die Mittelschicht

Es gab sie, eine reiche Mittelschicht, die Bourgeois, auch bereits im 18. Jahrhundert. Finanziers, Kaufleute, Ladenbesitzer und Handwerker. Ärzte, Anwälte, Buchhalter, Lehrer und Regierungsbeamte zählten ebenfalls dazu. Insgesamt ungefähr 8 % der Einwohner von Paris. Sie arbeiteten strebsam, lebten sparsam und waren nicht bunt und auffällig gekleidet wie der Adel. Zwar trugen sie wertvolle Stoffe, jedoch in dunklen, zurückhaltenden Farben. Engagiert in den Gemeinden, organisierten sie karitative und religiöse Aktivitäten. Sie verwalteten die Finanzen der Pfarrkirchen und leiten die Körperschaften, die es für jeden Beruf gab. Doch vieles wandelte sich. Kirchen spielen in einigen der Bände der Buchreihe Historische Paris Romane eine wichtige Rolle.

Friseure und Ärzte

Ärzte und Friseure gehörten bis dato derselben Berufsgesellschaft an. Die Ärzte gründeten jedoch ihre eigene Gesellschaft, Society of Surgeons, später Academy of Surgery. Den Beruf des Chirurgen durften noch nur studierte Mediziner ausüben. Die Anwälte folgten ihnen mit einer eigenen Gesellschaft wenig später. Der Mittelschicht gehörte etwa die Hälfte des Pariser Immobilienbestands.

Facharbeiter und Handwerker

Facharbeiter und Handwerker waren jahrhundertelang in Metiers oder Berufe unterteilt worden. Im Jahr 1776 existierten 125 anerkannte Metiers, von Friseuren, Apothekern, Bäckern und Köchen bis hin zu Bildhauern, Fassmachern, Spitzenklöpplern und Musikern. Jedes Metier oder jeder Beruf hatte seine eigene Körperschaft mit Regeln, Bräuchen und Schutzheiligen. Die Gesellschaften legten die Preise fest, kontrollierte den Zugang zu den Berufen und erbrachte zahlreiche Sozialleistungen. Zum Beispiel bezahlte die Gesellschaft die Beerdigung eines Mitglieds. Im letzten Viertel des Jahrhunderts versuchten Reformkräfte das System zu verändern. Die Tochter des Facharbeiters der Gobelin Werke, Jérôme Gaillard, gehört zu den ermordeten Mädchen im Band 2 der Buchreihe Historische Paris Krimis, Rue des Marmousets.

Arbeiter, Diener und Arme

Einer großer Teil der ärmeren Bevölkerung diente dem Adel oder betuchten Bürgerlichen. Sie erhielten einen minimalen Lohn und lebten in Abhängigkeit von den Haushalten, für die sie arbeiteten. Der größte Teil der armen Bürger arbeitete zu Hause. Sie nähten und stickten, stellten Spitze, Puppen und anderen Produkte für die zahlreichen kleinen Geschäfte in der Stadt her. Aufgrund der hohen Mieten und geringen Löhne mussten alle arbeiten, auch Mütter mit Babys. Das führten dazu, dass immer mehr Mütter ihre Baby an Frauen auf dem Land abgaben, die noch ärmer waren als sie selbst. Aber das Arbeiten mit den Kindern war vielfach einfach nicht möglich.


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